Aktuelles

Aktuelles aus dem Diakonieverein

Die neuen Pflegegrade – was ändert sich in der Praxis?

Fünf Pflegegrade ersetzen seit dem 1. Januar 2017 die alten drei Pflegestufen. Entsprechend der körperlichen und geistigen Einschränkungen werden Betreuungs- oder Pflegebedürftige nach einem neuen Verfahren in die Pflegegrade eingeteilt. Die Pflegegrade orientieren sich an der Schwere der Einschränkungen oder der Fähigkeiten der pflegebedürftigen Person. Die fünf Pflegegrade reichen von geringen (Pflegegrad 1) bis zu schwersten Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten (Pflegegrad 5).

Mitgliederversammlung

Zwei Schwerpunktthemen standen im Mittelpunkt:

Diakonische TischgemeinschaftenPfarrer Carsten Fürstenberg gab uns wichtige Impulse für die Diskussion um die Einführung von Tischgemeinschaften. Sie finden zu festen Terminen in regel­mäßigen Abständen statt. Unterschiedlichste Gäste werden an den Tisch geladen, so wie es schon Jesus Christus getan hat. Jeder soll mitessen können, auch wenn er wenig Geld hat. „Bei uns sollen Leib und Seele satt werden!“ Vor der Tischgemeinschaft können die Besucher an einer kurzen Andacht teilnehmen.Klettern trotz(t) DemenzSchwester Gudrun Schuster stellt die positiven Merkmale des Projekts heraus: Klettern vermittelt den Teilnehmern Spaß, Stolz und Anerkennung, steigert das Selbstwertgefühl und die Lebensfreude, sowie hilft Angst zu bewältigen.Das Projekt ist auf einem guten Weg. Eine passende Kletterwand wurde in einer Turnhalle des Landkreises gefunden. Die Schule steht dem Projekt sehr aufgeschlossen gegenüber.Auf Youtube kann man die Umsetzung eines solchen Projekts in einem Film miterleben.... zum Film

Elektromobilität

Die Diakoniestation ist Vorreiter in Sachen Elektromobilität. Sie hat 7 Fahrzeuge im Einsatz.

Drittes Elektroauto

Der Mobile Menüservice erhält ein Elektrofahrzeug

Der Bereich Essen auf Rädern hatte sich zum Ziel gesetzt, in Oberasbach und Zirndorf 100 Portionen Essen auszuliefern und die Kunden und Pflegebedürftigen preiswert und preisgünstig mit einer warmen Mahlzeit zu versorgen. Unsere Erwartungen wurden übertroffen: In Oberasbach wird der Mobile Menüservice so gut angenommen, dass bereits zwei Mitarbeiter zur Auslieferung der Mahlzeiten unterwegs sind.Bei unseren Dieselfahrzeugen mussten wir allerdings beobachten, dass diese durch die vielen Stopps einem erheblichen Verschleiß ausgeliefert sind. Die Kosten für Reparaturen zehren den Vorteil beim Kaufpreis wieder auf.

Entscheidung für Elektroauto

Nachdem nun ein neues Fahrzeug angeschafft werden musste, haben wir diese Erfahrungen in die Entscheidung einfließen lassen und uns für ein Elektrofahrzeug entschieden.Vorteile:

geringer Verschleiß,Steuerbefreiung für 10 Jahre,Verbrauch von etwa 6 ct./km,120km Reichweite,Ladedauer 3 Stunden,Laderaum für 50 Essensportionen.

Um den Wertverlust der ersten Jahre zu umgehen, wurde ein Vorführfahrzeug mit geringer Laufleistung beschafft.Wir sind optimistisch, dass diese Entscheidung zukunftsweisend ist, dass wir sukzessive auch unsere beiden Altfahrzeuge nach und nach durch E-Fahrzeuge ersetzen wollen.

Zweites Elektroauto angeschafft

Im August 2014 hat die Diakoniestation Oberasbach das zweite Elektroauto in Betrieb genommen. Es wurde wieder vom Diakonieverein Oberasbach für die Station finanziert.

Im Autohaus Heinrich Oberasbach fand die Schlüsselübergabe statt.